Lexikon Eintrag Maximaleinlage
So wie bei vielen Kapitalanlagen, wird auch bei der Anlage Tagesgeld ebenfalls oft von der so genannten Maximaleinlage gesprochen. Die Höhe der Maximaleinlage kann bei den verschiedenen Banken, die Tagesgeld anbieten, unterschiedlich sein. Sie kann auch bei derselben Bank zu verschiedenen Zeitpunkten ebenfalls unterschiedlich hoch liegen. Ist die jeweilige Kondition für Tagesgeld besonders gut, in erster Linie der angebotene Zinssatz auffallend hoch, wollen selbstverständlich viele Anleger, die es sich leisten können, auch möglichst viel Geld anlegen, um möglichst schnell eine möglichst gute Rendite zu erzielen. Die Maximaleinlage ist jedoch die Begrenzung der Anlagesumme von der anbietenden Bank, die bestimmte besonders attraktive Zinskonditionen in der Regel nur bis zu einer bestimmten maximalen Geldsumme gewährt. Anlagesummen, die höher als die jeweils geltende Maximaleinlage liegen, werden zu weniger guten Konditionen angeboten. Möchte ein Anleger 4000 € anlegen, aber nur 2000 € zu 6 % anlegen darf und den Rest zu 4 %, kann er für seine 4000 € eine Rendite von 5 % erzielen. Somit ist er bei einer anderen Bank, die ohne Begrenzung der Anlagehöhe „nur“ 5,5 % bietet, besser bedient. Daher ist es sehr wichtig, bei allen besonders lukrativen Angeboten für Tagesgeld, die weit über das durchschnittliche Niveau liegen, die eventuell einschränkenden Bedingungen der verschiedenen Anbieter zu vergleichen.
Weitere Einträge im Lexikon: Inflation - Mindesteinlage
Dieser Beitrag wurde am 08.05.2008 das letzte mal editiert.
